Gisa Pauly wurde 1947 in Gronau (Münsterland) geboren. Seit 1949 wohnt sie in Münster. Ab 1973 unterrichtete sie 20 Jahre lang als Berufsschullehrerin. Danach war sie nur noch als freie Autorin tätig. Unter Anderem schrieb sie Drehbücher, Romane, Kinderbücher und Beiträge für verschiedene Zeitschriften. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Jahr um Jahr ist sie in den Bestseller-Listen zu finden.
„Fräulein Wunder“, der erste Teil einer Saga Gisa Pauly, ist für mich, als Sylt-Fan, ein gelungenes Buch. Die Geschichte beginnt im Jahr 1959. Die 16-jährige Brit Heflik wächst streng erzogen und wohlbehütet, in einem kleinen Ort, bei ihren Eltern und ihrem Bruder Hasso auf. Das junge Mädchen darf zum ersten Mal an einer Klassenfahrt nach Sylt teilnehmen. Ein großes Ereignis bei dem Brit den jungen Arne kennen und lieben lernt.
Sie wird schwanger. In der damaligen Zeit minderjährig, ledig, und noch schwanger zu sein war unmöglich. Zwangsweise muss Brit in ein Entbindungsheim gehen, wo nach der Geburt die Kinder zur Adoption weggegeben werden.
Brit reißt aus und beginnt unter schwierigsten Umständen ein neues Leben mit ihrer kleinen Tochter …
Auf 476 Seiten erwartet den Leser beste Unterhaltung. Es ist eine spannende, menschlich geschriebene Geschichte, die die Höhen und Tiefen im Leben hervorragend beschreibt. Ein großes Danke an den Heyne-Verlag. „Fräulein Wunder“ ist meine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Sylt-Begeisterte. Mit großer Spannung warte ich auf die Fortsetzung.