Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit ihren Tatsachenromanen, wie „Hinter den Türen“, “Die Frau, die frei sein wollte“, „Über alle Grenzen“ und „Vergib uns unsere Schuld“ eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
Quelle: Buch Seite 2, Diana Verlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)
Der Roman „Die Hölle war der Preis“ beruht auf einer wahren Geschichte. Auf 447 Seiten erleben die Leser hautnah die Diktatur der damaligen DDR.
Edgar und Gisa, ein junges Pärchen, leben in Ost-Berlin. Er hat gerade die Prüfung als Architekt geschafft; sie ist eine leidenschaftliche Tänzerin an der Staatsoper, bis sie Ärger mit der Stasi bekommt und mit dem Tanzen aufhören muss. Beruflich und privat sieht das Ehepaar, in der DDR, keine Perspektive mehr. Sie wollen ein freies, unabhängiges Leben führen und beschließen im Januar 1974 zu fliehen.
Die Flucht misslingt, sie werden verhaftet und wegen Republikflucht zu fast
4 Jahren Haft verurteilt. Für die Beiden beginnt, in verschiedenen Zuchthäusern, ein absolutes Martyrium, die Hölle auf Erden. Auf Gisa lastet auch noch ein Geheimnis um ihre kleine Tochter Lilly, die von nun an bei ihrer Mutter leben muss.
Hera Lind hat einen aufwühlenden, emotionalen Roman geschrieben, der die Leser schaudern lässt, was ein politisches Regime mit seinen unzufriedenen Bürgern macht.
Ein gelungenes Buch, das mich nicht nur gefesselt hat, sondern auch noch nachdenklich stimmte, wie kostbar die Freiheit im Leben ist.