Manuela Schörghofer ist eine deutsche Autorin, die im Rheinland geboren wurde. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Nach dem Abitur studierte sie in Köln. Ihre Herkunft, das Rheinland, spiegelt sich auch in ihren Romanen wider. Kirchen, Burgen, Ruinen und historische Städte verführten sie Geschichten über das Mittelalter zu schreiben. Liebesgeschichten vermischt mit Verbrechen und politischem Ränkespiel hat sie zu historischen, spannenden, mittelalterlichen Romanen verarbeitet. Neben den Romanen „Das Spiel der Ketzerin“ und „Das Heiligtum“ hat sie mit den Romanen „Die Klosterbraut“ und „Die Sündenbraut“ ähnliche Werke geschrieben.
Im 12. Jahrhundert geschehen im Bergkloster „Tannhöhe“ mysteriöse und auch kriminelle Vorgänge. In der Klosterkirche findet der Abt einen toten Klosterbruder, sowie einen Behälter, aus dem die kostbarste Reliquie des Klosters entwendet wurde.
Der Abt erinnert sich sofort an den Ordensbruder Ansgar, der schon einmal Verbrechen aufgedeckt hat und dabei das Kloster entlastete.
Ansgar wird sofort vom Abt und vom Bischof beauftragt, die Reliquie wiederzubeschaffen. Dieser nimmt sofort seinen Freund Hanno den Tuchhändler und Laya, die im Kloster lebt, mit auf die Suche nach dem gestohlenen Kirchen-Schatz. Auf Grund von Hinweisen überqueren sie die Alpen und beginnen mit der Suche in Mailand.
Zeitgleich versucht Bruno, der Bruder von Ansgar, der im Kloster lebt, nach Absprache mit Ansgar hinter die mysteriösen Vorfälle zu kommen.
Ohne diese Reliquie kann Ansgar aus Italien nicht zurückkommen, denn nur dann erhält er seine Rechte als Burg- und Lehnsherr wieder.
Die Wiederbeschaffung ist jedoch nicht so einfach. Nicht nur der gefährliche Weg über die Alpen, sondern auch Wegelagerer und ein listenreicher Prior in Mailand machen Ihnen das Leben schwer.
Dieses Buch von der Autorin Manuela Schörghofer, ist der 2.Band aus der Reihe „Das Bergkloster“. Auch ohne Band 1 zu kennen kann man diesen Roman lesen und mit den Protagonisten mitfiebern. Es ist, wie auch der 1.Band, spannend von Anfang bis Ende. Die Handlungen und die Orte sind realistisch, soweit man das heute nachvollziehen kann, erzählt.
Wieder gut von der Autorin recherchiert und umgesetzt, wie das Leben im 12. Jahrhundert auf dem Lande und den Klöstern ablief.
Für mich war es wieder ein spannender Historien- und Kriminalroman mit sympathischen Hauptdarstellern, den ich weiterempfehlen kann.