Die Autorin Petra Göbel lebt mit ihrer Familie in Paderborn (Westfalen). Pleitemöwe ist ihr erster Kriminalroman, der im beschaulichen Ostfriesland spielt. Petra Göbel ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern, sowie im Montségur Autorenforum.
Im beschaulichen ostfriesischen Urlaubsgebiet, in Greetsiel an der Nordseeküste, war es urplötzlich mit der Ruhe vorbei. In einem fischverarbeitenden Betrieb wurde eine zerstückelte Leiche entdeckt. Natürlich sprach sich das in dem kleinen Ort, unter den Einheimischen, schnell herum.
Der Dorfpolizist Fiete Mommsen, der erst seit 2 Wochen in Greetsiel lebt, versucht die Hintergründe zu klären, denn es war noch nicht klar wer der Tote oder die Tote war. Das war aber nicht so einfach, denn die alteingesessene Dorfgemeinschaft wollte den Fall selbst klären. Fiete der Dorfpolizist, der eigentlich aus Bremerhaven kam, erhielt zur Aufklärung Verstärkung von seinen ehemaligen Kollegen aus Bremerhaven, was nicht auf Begeisterung stieß.
Der Roman „Pleitemöwe“ von Petra Göbel ist der 1. Kriminalroman einer neuen Reihe, die im beschaulichen Ostfriesland spielt. Eine große Rolle spielt hier eine Dorfgemeinschaft, die mit viel Humor, dem sympathischen Dorfpolizisten bei der Mördersuche immer eine Nase voraus ist. Mit viel Klatsch und Tratsch, sowie eigenen Ideen wird bei einer Tasse Tee durch die Dorfbewohner versucht, das Opfer, den Täter und das „warum“? zu finden. Die Autorin hat hier mit viel Lokalkolorit einen humorvollen Krimi geschrieben, der mir sehr gefallen hat. Die Spannung, die sich langsam steigerte, blieb bis zum Schluss, denn der Täter konnte erst, auf Grund zahlreicher Verdächtigen, sehr spät ermittelt werden.
Diesen „sanften“ Krimi möchte ich allen Krimi-Lesern empfehlen. Es muss ja für die Unterhaltung nicht immer brutale Gewalt sein.
Es ist ein unterhaltsames Buch für den Urlaub am Strand oder anders wo.