Daniel Silva ist ein preisgekrönter Autor der, mit seiner Frau Jamie, die TV-Journalistin ist und den 2 Kindern, in den USA, in Florida, lebt. Auf Grund erfolgreicher Publikationen verließ er 1997 CNN-TV und widmete sich nur noch dem Schreiben. Über 22 Romane, wie „Double Cross - Falsches Spiel, Die Loge, Der Zeuge, Das Terrornetz, Das Moskau-Komplott, Die Rembrandt-Affäre, Die Attentäterin und der Drahtzieher“ finden sich unter anderem in den Bestsellerlisten vom „Spiegel“ und der „New-York-Times“. Die Romane sind in über 30 Sprachen erschienen. Der vorliegende Roman „Der Raub“ ist sein 14. Werk.
Der israelische Geheimagent Gabriel Allon lebt inkognito mit seiner Frau in Venedig. Seine offizielle Beschäftigung ist das Restaurieren von Gemälden und anderen Kunstwerken. Eine ruhige Beschäftigung in seinem sonst so turbulenten Leben. Mit der Ruhe ist es aber schnell vorbei. Der ihm bekannte Chef der italienischen Polizei, Bereich Kunst, bittet ihn mit sanfter Gewalt um Amtshilfe bei der Untersuchung eines Mordes an einem Kunsthändler in dessen Villa am Comer See. Ausgerechnet sein Bekannter Julian Isherwood wird der Tat verdächtigt. Vom Comer See aus hetzt er nun durch die verschiedensten Städte, um seinen Freund zu entlasten. Dabei stößt er auf immer größere Dimensionen.
Mit einem hinterhältigen Plan versucht er an die Hintermänner, die die wertvollsten Gemälde auf der Welt stehlen, zu kommen und nebenbei den Mord aufzuklären. Nicht ungefährlich für ihn, denn die Kunsträuber bringen jeden um, der sich ihnen in den Weg stellt…..
Mit großer Routine hat Daniel Silva seinen Roman „Der Raub“ geschrieben.
Diese Romanreihe, die es schon seit Jahren gibt, begeistert mich immer wieder. Auch dieses Buch, das 14. dieser Serie, ist von Anfang bis Ende spannend und informativ geschrieben. Man lernt viel über Kunstwerke und die Kulturszene kennen. Die Protagonisten, alles Mitglieder des israelischen Geheimdienstes, werden dem Leser so sympathisch dargestellt, dass man manchmal vergisst, wie brutal es in der Wirklichkeit zugeht, auch wenn die Agenten ehrenwerte Ziele verfolgen.
Alles in allem ein lesenswertes Buch, das mich begeistert hat. Den nächsten Spionage-Fall von „Gabriel Allon“ erwarte ich schon hoffentlich bald.
Dieser unterhaltsame Roman erhält auch wieder meine Kaufempfehlung.