Rezensionen

Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen

(c) „Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen„, Autorin: Stephanie Austin, HarperCollinsVerlag

Zur Autorin:

Für den Stoff ihrer Romane hat Stephanie Austin bereits mehrere Berufe ausgeübt. Sie betätigte sich als Astrologin, sie arbeitete im Antiquitätenladen und im Kunsthandwerk. Der Roman „Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen“ ist aus der Serie „Juno Browne“ der erste in deutscher Sprache. Vier weitere Romane von ihr, der Serie „Juno Browne“, sind bisher in englischer Sprache erschienen. Sie lebt mit ihrem Ehemann in Devon, wo die Romane spielen.

Der Roman:   

Der am Rand des Dartmoors romantisch liegende Ort Ashburton in Devon ist der Schauplatz des Kriminalromans „Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen“.

Die vielseitige, fleißige Putzfrau, die auch Hundebetreuung anbietet, erhält einen zusätzlichen Job bei dem Antiquitätenhändler Nickolai. Sie soll dort nicht die Böden putzen, sondern die kostbaren und auch weniger wertvollen Möbelstücke des Händlers. Schnell eignet sie sich Kenntnisse über Antiquitäten-Pflege an, so dass Mr. Nickolai mit ihr sehr zufrieden ist.

Die Zeit der Zusammenarbeit mit Nick, wie sie ihn nannte, war leider, auf Grund seiner Ermordung, nur sehr kurz.

Nick hatte als gerissener Geschäftsmann schon öfter mit der Polizei und den Gefängnissen der Umgebung zu tun. Seine Tätigkeit als Hehler führte zu einem gefährlichen Bekanntenkreis, was vielleicht die Ursache für sein plötzliches Ableben war.

Nach seinem Ableben fühlte sich seine Putzfrau Juno Brown verpflichtet, den Mörder von Nick zu suchen. Das führte dazu, dass die sympathische und naive Juno Browne plötzlich zwischen die Fronten geriet, denn es gab auf einmal mehrere Gruppen, die im Antiquitätenladen von Nick bestimmte Dinge suchten. Selbst als Juno mehrmals das Opfer von Überfällen wurde, ließ sie nicht locker den Mörder von Nick zu finden. Zu allem Übel machten ihr auch die plötzlich aufgetauchten Erben von Nick Schwierigkeiten, denn Juno wurde überraschender Weise die Erbin des Antiquitätengeschäftes samt Inhalt.

Fazit:

Bei diesem Kriminalroman sind von der Autorin Stephanie Austin die beteiligten Personen, wie Polizisten, Mr. Nickolai, die Putzfrau Juno passend geschrieben: humorvoll, sympathisch, ausdauernd und ein wenig naiv. Der Blick in die Welt der Antiquitätenhändler ist für den Leser glaubhaft und gut recherchiert dargestellt. Die Spannung in dem dörflichen Krimi steigert sich nach und nach. Lösungsmöglichkeiten gab es für den Leser viele.  Es machte mir richtig Freude den „Leichte Kost Krimi“ zu lesen. Wie ich gelesen habe, gibt es noch vier weitere Romane aus der gleichen Serie „Juno Browne“, jedoch nur in Englisch. Sollten auch diese Romane in Deutsch erscheinen, würde ich sie sicher kaufen.

Auf jeden Fall kann ich diesen Kriminalroman, der so flüssig geschrieben wurde, dass das Interesse nie nachließ, jedem Krimifreund empfehlen. 

Fakten rund ums Buch:

Titel: „Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen
Autorin: Stephanie Austin
Verlag: HarperCollinsVerlag
Preis: 11,00 €
Umfang: 351 Seiten; Taschenbuch
Deutsche 1.Ausgabe: 2021

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Hinweis: Vielen Dank an den Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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