Rezensionen

Klippentod

(c) „Klippentod“, Ian Bray, Penguin Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH)

 Zum Autor:

Der deutsche Autor, der unter dem Pseudonym „Ian Bray“ schreibt, ist 1954 geboren, Er arbeitet als freiberuflicher Journalist, der auch gern Kriminalromane schreibt. Auf Grund seiner Reiselust verschlug es ihn nach Cornwall. Besonders gern fährt er nach Cadgwith. In dieses hübsche Fischerdorf verlegt er auch seine Kriminalromane.

Zum Inhalt:   

In das beschauliche Fischerdorf Cadgwith zog der ehemalige Londoner Polizist Simon Jenkins. Auf Grund eines Unfalls im Einsatz musste er, schwer verletzt, seinen Dienst quittieren. Er erhoffte für sich dort Ruhe und Abstand zu dem gräßlichen Unfall zu finden, bei dem auch seine Braut, auch eine Polizistin, tödlich verunglückte. Es kam aber anders. Eine Bewohnerin, die seinen ehemaligen Beruf kannte, bat ihn dringend telefonisch um Hilfe. Er hielt den Anruf jedoch nicht für wichtig und reagierte nicht.

Am nächsten Morgen fand man die Frau tot am Rande einer berüchtigten Klippe.

Die Polizei, die den Tod als Selbstmord einstufte, verfolgte den Fall nicht weiter.  Simon Jenkins machte sich jedoch schwere Vorwürfe, denn er glaubte nicht an einen Selbstmord, da der Anruf der Frau vom Vorabend kein Suizid andeutete. Mit seinen Freunden im Dorf versuchte Jenkins Hinweise zu finden, die den Tod der Frau aufklärten. Auch seine Bekannte Mary, die von einem Mord überzeugt war, bestärkte ihn in seinem Vorhaben. Die Polizei jedoch durfte von ihren Nachforschungen nichts wissen, denn für sie war der Fall abgeschlossen.

Das änderte sich jedoch schnell, da man wieder eine weibliche Leiche fand. Es war Barbara Thomson, die einen Antiquitätenladen im Dorf betrieb. Alle kannten diese sympathische Frau.  Simon Jenkins vermutete, anders als die Polizei, dass der Tod von beiden Frauen zusammenhängt.

Wieder versuchte Simon Jenkins Hinweise zu dem neuen Mord zu finden.

Als jedoch seine Bekannte Mary, die eine kleine Pension betreibt, nicht mehr auffindbar war, schaltete er Polizeikollegen, die er als ehemaliger Polizist noch kannte, ein. Die Suche wurde nun zu einem Wettlauf mit dem Tod.

Fazit:

Der Autor Ian Bray hat mit dem Buch „Klippentod“ einen Roman geschrieben, der wunderbar in das romantische Fischerdorf Cadgwith passt. Auch in einem noch so kleinen Ort wie diesem gibt es harmonische Beziehungen, Liebe und Streitereien, die schnell zu grausamen Taten führen können.

Der Londoner Polizist, der nun außer Dienst dort lebt, gerät unmittelbar in eine solche Beziehungstat. Auch sein Leben gerät des Öfteren bei seinen Recherchen in Lebensgefahr.

Eine sehr gut geschriebene Geschichte, die für mich spannend von Anfang bis Ende war. Die Akteure (Opfer, Täter und der behinderte Polizist mit seinem Freund Luke) werden hervorragend und überzeugend dargestellt. Bis kurz vor Romanende war nicht klar wer der Täter war, da es mehrere Verdächtige gab. Natürlich führte das am Ende (Spannung pur) zu einem nicht vermuteten Mörder und seinen Hintergründen.

Alles in allem, dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es allen Krimifreunden weiterempfehlen

Fakten rund ums Buch:

Titel: „Klippentod
Autor: Ian Bray
Verlag: Penguin Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH)
Preis: 11,00 €
Umfang: 558 Seiten; Taschenbuch
Auflage: 1. Auflage 2021

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Hinweis: Vielen Dank an den Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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