Rezensionen

Das Bootshaus

(c) Das Bootshaus, Rachel Abbott, Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)

Zur Autorin:   

Die Autorin Rachel Abbott ist in Manchester (Großbritannien) geboren und aufgewachsen. Sie lebt heute abwechselnd in Italien und auf den britischen Kanalinseln. 2011 brachte sie ihren ersten Roman heraus. Er wurde sofort ein großer Erfolg. Seitdem ist sie regelmäßig in den Bestsellerlisten der USA und Großbritannien zu finden. Das Bootshaus erschien auch 2020 unter dem Originaltitel „The Murder Game“ in Großbritannien.

Zum Buch:      

In das beschauliche Polskirrin, das in Cornwall liegt, wurden von Lucas Jarrett, dem Besitzer des Anwesens am Meer, seine Jugendfreunde mit ihren Partnern zur Hochzeit eingeladen.

Am Tage der Hochzeit wurde jedoch das freudige Ereignis durch ein Unglück überschattet.

Die Schwester vom Bräutigam wurde am Strand, der zum Haus gehört, tot aufgefunden. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Polizei ergaben auf Grund zahlreicher Indizien, dass es sich um Selbstmord handelt.

Ein Jahr später wurden die gleichen Gäste nochmals eingeladen. Es sollte der erste Hochzeitstag (trotz des Selbstmordes fand die Vermählung statt) gefeiert werden.

Was die eingeladenen Gäste nicht wussten, war die Absicht des Hausherrn Lucas Jarrett, das Zusammentreffen als Recherche zu nutzen, um den Selbstmord oder Mord? der Schwester nochmals zu überprüfen. Als Recherche hatte sich Lucas Jarrett ein Spiel ausgedacht, das die Wahrheit an den Tag bringt. Zufällig kam auch an diesem Tag die Polizei wieder ins Haus der Jarretts, denn die Spur einer vermissten Frau führte zum Anwesen in Polskirrin. Das war von Lucas Jarrett nicht vorherzusehen und führte damit zu ungeahnten Komplikationen.

Fazit:

Das Bootshaus von Rachel Abbott ist ein Kriminalroman, der sehr beschaulich mit einer Familienfeier im hübschen Cornwall stattfindet. Undurchsichtige Erlebnisse aus alten Jugendzeiten der eingeladenen Freunde führen aber bei der geplanten Hochzeitsfeier zu bedrückten Stimmungen.

Die Stimmung verschlechtert sich noch mehr durch den Selbstmord der Schwester des Bräutigams am gleichen Tag.

Die eigentliche Geschichte, die natürlich mit der Vorgeschichte verknüpft ist, beginnt aber erst ein Jahr später. Jetzt soll durch eine erneute Einladung die Frage geklärt werden, ob der Selbstmord wirklich ein Selbstmord war. Eine gut geschriebene Geschichte, die anfangs nicht auf eine eventuelle Tat und einen Täter hindeutete und somit langsam eine Spannung aufbaute. Je mehr die eingeschaltete Polizei und auch die Vorwürfe der Gäste und deren Misstrauen untereinander Hinweise zu einem Mord erbrachten, desto undurchsichtiger wurde der Fall oder die Fälle, denn inzwischen gab es noch eine weitere vermisste junge Frau.  Auch ich habe bis zum Schluss die wahren Hintergründe des Selbstmordes, die Suche nach der vermissten Frau und die schreckliche Vergangenheit der Toten, nicht vorzeitig erahnen können.

Für mich war es ein Kriminalroman wie er sein sollte. Es fing mit einer harmlosen Geschichte an, auf die anschließend unerklärliche Ereignisse folgten. Die Lösung erfolgte ganz zum Schluss, so dass der Leser die ganze Zeit über gefesselt war.

Deshalb kann ich dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen!

Fakten rund ums Buch:

Titel: Das Bootshaus
Autorin: Rachel Abbott
Verlag: Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)
Preis: 10,00 €
Umfang: 475 Seiten; Taschenbuch
Auflage: Oktober 2020

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Hinweis: Vielen Dank an den Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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